Wasserwirtschaftsamt Ingolstadt

Renaturierung des nördlichen Donauufers unterhalb der Staustufe Ingolstadt zwischen dem E-Graben und der Ludlmündung

Planung: 2021 – 2023
Länge: 600 m
Leistungen: Landschaftspflegerische Begleitplanung, Umweltverträglichkeitsvorprüfung
In Zusammenarbeit mit:
Artenschutz: Dieter Jungwirth, Diplom-Biologe

Das Wasserwirtschaftsamt Ingolstadt, Sachgebiet Gewässerentwicklung, beabsichtigt am nördlichen Donauufer im Stadtgebiet von Ingolstadt, zwischen der E-Grabenmündung und der Ludlmündung, Renaturierungsmaßnahmen umzusetzen. Dazu soll zum einen die bestehende Uferbefestigung zwischen einem bereits 2014 renaturierten Bereich und dem Mündungsbereich des Ludlgrabens in die Donau entfernt werden. Zum anderen werden durch eine tiefreichende Vorlandabsenkung unterschiedliche Bereiche mit flachem Kiesufer, Auwald sowie ein durchströmtes Seitengewässer entwickelt. Der im Bestand am Donauufer entlang verlaufende „Treidelweg“, mit Kreuzungsbauwerk über den Ludlgraben im Mündungsbereich, stellt eine attraktive und viel benutzte Wegeverbindung aus der Kernstadt in die Naherholungsgebiete im Westen von Ingolstadt dar. Der Weg wird im Zuge der Renaturierungsmaßnahmen aufgelassen und in neuer Lage mit versetztem Kreuzungsbauwerk wieder an das bestehende Wegenetz angebunden. Insgesamt werden somit die natürliche Eigenentwicklung und Strukturvielfalt an der Donau als auch der Erholungswert deutlich verbessert.
Im Rahmen der Genehmigungsplanung zum Wasserrechtsverfahren war die Erstellung eines Landschaftspflegerischen Begleitplanes (LBP) mit einer Umweltverträglichkeitsvorprüfung (UVP-VoP) erforderlic