Diözese Eichstätt

Realschulen in Eichstätt-Rebdorf

Umsetzung in sechs Bauabschnitten:
BA 1: Umfeld Archivgebäude 2012, Größe 6.500 m²
BA 2: Pausenhof 2013, Größe 5.300 m²
BA 3: Gabrielihof 2014, Größe: 1.300 m²
BA 4: Fischerbuck Süd 2015/2016, Größe: 5.000 m²
BA 5: Umfeld Dreifachturnhalle 2016, Größe: 2.300 m²
BA 6: Umfeld Kirche 2020, Größe: 2.500 m²

Planung / Bauzeit: 2011-2021
Größe 19.000m²
Baukosten: € 3.845.000
Leistungsphasen: 1-9

Das Kloster Rebdorf vor den Toren des Bischofssitzes Eichstätt an der Altmühl liegend, wurde 1156 als Augustiner-Chorherren-Stift gegründet.
Die mittelalterliche Klosteranlage, die im Barock umgebaut und erweitert worden war, wurde seit 1958 als Knabenrealschule mit Internat genutzt. Seit 2007, nach Schließung des Internats, wird das gesamte Klosterareal unter Trägerschaft der Diözese Eichstätt umfangreich saniert, zwei kirchliche Realschulen wurden hier zusammengeführt.
Im diesem Zusammenhang entstanden mehrere Neubauten: ein neuer Klassentrakt, ein Verwaltungsgebäude mit Mensa sowie eine Dreifachturnhalle mit Erweiterung der Schulsportanlage. Eine zentrale Bushaltestelle mit darunter liegendem Archiv wurde bereits 2012 fertiggestellt.
Die Gestaltung des Umfeldes Archivgebäude war der erste Schritt in der Umsetzung der Freianlagen, die für die ganze Klosteranlage neu konzipiert wurden. Als zweiter Baustein entstand 2013 der Neubau des großen Pausenhofes, 2014 erfolgte die Neugestaltung des Gabrielihofes. Ein dritter Schulhof im Zusammenhang mit dem Neubau von Fachräumen sowie Freianlagen im Umfeld der neu errichteten Dreifachturnhalle wurden 2017 fertiggestellt. Als weiterer Schritte wird derzeit das des Kirchenumfeldes neu gestaltet.
Neben der Auseinandersetzung mit diesem historischen Umfeld ist im Zusammenhang mit der Nutzung sind insbesondere die topographische Lage – ein Höhenunterschied von rund 10 m ist zu bewältigen – eine wesentliche Planungskomponente.