Als erster von insgesamt vier Bauabschnitten entstand ein Ersatzwohnungsbau für das Gebäude Nürnberger Straße 21, 23, 25. Auf nahezu gleichem Standort und Umgriff wurde ein 4-geschossiger Neubau mit 24 Wohneinheiten und mit Tiefgarage errichtet.
Erschließung
Die fußläufige Erschließung des Gebäudes auf der Ostseite des Gebäudes führt über einen drei Meter breiten Weg aus großformatigen Betonplatten. Gegenüber liegend weitet sich der Weg zu einer platzartigen Fläche auf, ein kleiner Aufenthaltsbereich mit wassergebundener Wegedecke wurde hier ausgebildet. Begrenzt durch unterschiedlich breite, geschnittene Gehölzblöcke wurde ein Platz mit Sitzpodesten geschaffen.
Insgesamt werden auf dem Grundstück keine ausgesprochenen Wege ausgebildet, sondern man bewegt sich über eine Abfolge von Plätzen.
Bepflanzung / Vegetation
Grundlage für das Pflanzkonzept war der Masterplan, der alle vier vorgesehenen Bauabschnitte in der Wohnanlage umfasst: er sieht Baumreihen in Ost-West-Richtung vor, während die in Nord-Süd-Richtung geplanten Bäume locker als Einzelbäume gesetzt werden sollen.
So ist im BA 1 südlich der Fahrradabstellanlage eine Baumreihe aus Mehlbeeren (Sorbus intermedia ‘Brouwers’) gepflanzt worden. Der Parkplatz ist dagegen locker mit sechs Laubbäumen unterschiedlicher Arten überstanden.
Die Süd- und Westseite des Gebäudes sollte möglichst offen gehalten werden. Richtung Westen bleibt der Blick so frei auf die bestehenden Kleingärten, nach Süden hin wirkt die vorhandene, prägende Baumreihe aus Kastanien. Um das Gebäude entwickeln sich extensiv zu pflegende Wiesen, lediglich einzelne Strauchgruppen, beispielsweise aus Flieder, wurden hier außerhalb der Tiefgarage gepflanzt.
Infrastruktur / Ausstattung
Fahrräder
Neben dem Müllgebäude wurde zur Unterbringung der notwendigen 48 Stellplätze ein zweites Nebengebäude aus Metall als Schlosserarbeit angefertigt, das die Vorzone des Gebäudes nach Norden hin abschließt.